Das Bauen ausserhalb der Bauzone resp. der Landwirtschaftszone ist nicht zu verwechseln mit dem Abparzellieren. Das Abparzellieren betrifft das Ablösen von Grundstücken aus dem bäuerlichen Bodenrecht (BGBB), welches nichts mit der Zonenzugehörigkeit gemäss Zonenplan der Gemeinde zu tun hat. In welcher Zone sich Ihr Grundstück befindet, können Sie im ÖREB-Kataster einsehen.
Die Gemeindeverwaltung organisiert die Durchführung von Abstimmungen und Wahlen in der Gemeinde. Ebenfalls ist sie zuständig für die Führung des Stimmregisters.
Abstimmungen
Die kommunalen Abstimmungen finden jeweils an den Gemeindeversammlungen statt.
Die nächsten Abstimmungstermine der kantonalen und eidgenössischen Abstimmungen sowie Informationen zu aktuellen Abstimmungsergebnissen finden Sie auf der Webseite der Staatskanzlei des Kantons Bern. Für die Abstimmungen bietet die Gemeindeverwaltung jeweils einen Stimmausschuss auf. Die Mitglieder des Stimmausschusses werden angeschrieben sowie im amtlichen Teil des Anzeigers publiziert. Die Publikation ist ebenfalls unter Aktuelles zu finden.
Wahlen
Die kommunalen Wahlen finden jeweils an den Gemeindeversammlungen statt.
Die Termine der nächsten kantonalen und eidgenössischen Wahlen sowie Informationen zu aktuellen Wahlergebnissen finden Sie auf der Webseite der Staatskanzlei des Kantons Bern. Für Wahlen besteht ein fester Wahlausschuss.
Abstimmungs- und Wahllokal
Standort: Dorf 67, 3158 Guggisberg, 1. Stock
Öffnungszeiten:
Sonntag, 10.00 – 12.00 Uhr
Was ist die Altersrente der AHV?
Die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) bildet zusammen mit der Invalidenversicherung (IV) die erste Säule des Schweizer Sozialversicherungssystems. Alle in der Schweiz ansässigen oder arbeitenden Personen sind versichert und müssen entsprechende Beiträge zahlen.
Bei Erreichen des Rentenalters haben Versicherte, die mindestens ein Jahr lang versichert waren, Anspruch auf Auszahlung einer Altersrente der AHV.
Anmeldung für eine Altersrente
Merkblatt Altersrente
Merkblatt Erziehungsgutschriften
Welches ist das ordentliche Rentenalter?
Das ordentliche Rentenalter liegt für Frauen bei 64 Jahren und für Männer bei 65 Jahren.
Der Anspruch auf eine Altersrente entsteht im Monat nach Erreichen des Rentenalters.
Wie hoch ist die AHV-Altersrente?
Die monatliche AHV-Altersrente bei vollständiger Beitragsdauer beträgt:
mindestens: CHF 1’225.00
höchstens: CHF 2’450.00
Bei Ehepaaren ist die Summe beider Renten auf CHF 3’675.00 begrenzt.
Wie wird der Anspruch auf eine AHV-Rente geltend gemacht?
Die Anmeldung muss vor Beginn des Rentenanspruchs mit dem Anmeldeformular eingereicht werden. Wir empfehlen die Anmeldung vier Monate vor Anspruchsbeginn einzureichen.
Die Anmeldung kann an die AHV-Zweigstelle in Guggisberg gerichtet werden.
Welche Möglichkeiten einer vorbezogenen AHV-Rente gibt es?
Die Altersrente kann um ein oder zwei Jahre vorbezogen werden, wird aber während des gesamten Rentenalters gekürzt.
Die monatliche Altersrente wird in diesem Fall abhängig von der Dauer des Rentenvorbezugs mit nachfolgender Berechnung gekürzt:
Kürzung: Frauen und Männer
AVH-Rentner/in
Frauen | Männer | Vorbezugsdauer | Kürzung |
---|---|---|---|
63 Jahre | 64 Jahre | 1 Jahr | 6.8% |
62 Jahre | 63 Jahre | 2 Jahre | 13.6% |
Die AHV/IV/EO-Beitragspflicht besteht bis zum ordentlichen Rentenalter weiter.
Während des Rentenvorbezugs besteht kein Anspruch auf eine zusätzliche Kinderrente.
Die Anmeldung muss vor Beginn der Anspruchsberechtigung eingehen. Bei späterer Anmeldung ist kein Rentenvorbezug mehr möglich.
Anmeldung für einen Vorbezug- oder Aufschub der Altersrente
Merkblatt flexibler Rentenbezug
Welche Möglichkeiten eines Aufschubs der AHV-Altersrente gibt es?
Versicherte können den Rentenbezug bei Erreichen des ordentlichen Rentenalters um ein bis fünf Jahre aufschieben und so während des gesamten Rentenalters eine höhere Rente erhalten.
Die monatliche Altersrente erhöht sich entsprechend der Aufschubdauer gemäss folgender Rechnung:


Anmeldung für einen Vorbezug- oder Aufschub der Altersrente
Merkblatt flexibler Rentenbezug
Wie kann eine Rentenvorausberechnung beantragt werden?
Richten Sie Ihren Antrag mit dem entsprechenden Formular an die AHV-Zweigstelle in Guggisberg.
Bei Ehepaaren oder eingetragenen Partnerschaften müssen in jedem Fall beide Partner eine Rentenvorausberechnung beantragen. Die beiden Anträge müssen bei der gleichen AHV-Zweigstelle eingereicht werden.
Antrag für eine Rentenvorausberechnung
Merkblatt Rentenvorausberechnung
Wichtige Informationen an die Bevölkerung befinden sich im amtlichen Teil des Anzeigers.
Ebenfalls sind die Publikationen unter Aktuelles zu finden.
Die Anmeldung von Ausländerinnen / Ausländer erfolgt gemäss dem Bundesgesetz über Ausländerinnen / Ausländer innerhalb von 14 Tagen bei der Fremdenkontrolle Guggisberg. Für die Anmeldung werden folgende Dokumente benötigt:
- Personalausweis (Pass oder Identitätskarte)
- Ausländerausweis (falls schon vorhanden)
- AHV-Nummer
- Arbeitsvertrag
- Mietvertrag
.
Bei Zuzügen aus dem Ausland muss die Anmeldung zwingend persönlich am Schalter der Einwohnerkontrolle erfolgen.
Umzüge innerhalb der Schweiz können mit eUmzugCH erfolgen.
Die Anmeldung von Schweizerinnen / Schweizer erfolgt gemäss Gesetz über Niederlassung und Aufenthalt innerhalb von 14 Tagen bei der Einwohnerkontrolle Guggisberg.
Für die Anmeldung werden folgende Dokumente benötigt:
- Personalausweis (Pass oder Identitätskarte)
- AHV-Nummer
- Heimatschein
- Familienbüchlein oder Geburtsschein
Umzüge innerhalb der Schweiz können mit eUmzugCH erfolgen.
Die Steuergesetze sehen vor, dass nicht nur der Lohn als Einkommen zu versteuern ist, sondern auch die Leistungen der Arbeitslosenversicherung. Dazu zählen:
- Arbeitslosenentschädigungen: Ersatz des Lohnausfalles wegen Arbeitslosigkeit, ausgerichtet in Form von Taggeldern
- Kurzarbeitsentschädigungen: Ersatz des Lohnausfalles während vorübergehender, wirtschaftlich bedingter Beschäftigungseinbrüchen (Kurzarbeit)
- Schlechtwetterentschädigungen: Ersatz des Lohnausfalles bei wetterbedingten Arbeitsausfällen in bestimmten Erwerbszweigen wie der Baubranche
- Insolvenzentschädigungen: Ersatz von Lohnausfällen wegen Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers bei Konkurs durch Bezahlung des Lohnes während der Kündigungsfrist.
Die während der Dauer der Arbeitslosigkeit anfallenden Kosten im Zusammenhang mit der Stellensuche können als Gewinnungskosten in Abzug gebracht werden. Auch Kosten für Weiterbildungsmassnahmen während der Dauer der Arbeitslosigkeit sind steuerlich abziehbar.
Informationen über die verschiedenen Aufenthalts- und Niederlassungsbewilligungen finden Sie auf der Webseite des Amtes für Bevölkerungsdienste des Kantons Bern.
Bei einem Neuanschluss an die Abwasserentsorgung der Gemeinde Guggisberg werden die Belastungswerte durch den Brunnenmeister neu aufgenommen.
Das Erhebungsblatt Belastungswerte finden Sie unter den Dokumenten.
Bei einem Neuanschluss an die Wasserversorgung der Gemeinde Guggisberg werden die Belastungswerte durch den Brunnenmeister neu aufgenommen.
Das Erhebungsblatt Belastungswerte finden Sie unter den Dokumenten.
Kosten für Aus- und Weiterbildungen können in der Steuererklärung abgezogen werden.
Mehr Informationen finden Sie unter Aus- und Weiterbildung.
Grundsätzlich benötigen alle Bauvorhaben eine Baubewilligung (Art. 1a des kantonalen Baugesetzes). Art. 5 bis 7 des kantonalen Dekretes über das Baubewilligungsverfahren (BewD) regelt Fälle, die keine Baubewilligung benötigen. Zu beachten ist, dass die Baubewilligungsfreiheit ausserhalb der Bauzone stark eingeschränkt ist.
Wenn ein Bauvorhaben keine Baubewilligung benötigt, heisst das nicht, dass es überhaupt ohne Bewilligung erstellt werden darf. Die nach der übrigen Gesetzgebung erforderlichen Verfügungen und Auflagen (z.B. Brandschutz, Gewässerschutz etc.) bleiben vorbehalten.
Baubewilligungen sind immer vor der Ausführung einzuholen. Das Bauen ohne Baubewilligung ist strafbar nach Art. 50 BauG.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Bauverwaltung. Eine Voranfrage kann oft viel Ärger und Zeitverlust ersparen. Besonders bei allfälligen Ausnahmen sollte die Möglichkeit einer Voranfrage genutzt werden. Die Chancen und Risiken eines Bauvorhabens können so besser eingeschätzt werden, bevor grössere Ausgaben getätigt werden oder Verwaltungsaufwand entsteht.
Für Bauvorhaben ausserhalb der Bauzone ist eine schriftliche Voranfrage via Bauverwaltung grundsätzlich in jedem Fall dringendst zu empfehlen.
Zudem verfügt die Gemeinde Guggisberg teilweise über Pläne von bestehenden Bauten im Archiv von früheren Baugesuchen.
Ab dem 1. März 2022 müssen Baugesuche grundsätzlich zwingend elektronisch über die kantonale Plattform eBau eingereicht werden. Die Anweisungen und Instruktionen finden Sie auf der Webseite des Amtes für Gemeinden und Raumordnung.
Zusätzlich sind sämtliche Unterlagen mindestens im Doppel in Papierform, datiert und durch die Bauherrschaft, den Projektverfasser und den Grundeigentümer unterzeichnet bei der Bauverwaltung einzureichen. Sie umfassen mindestens:
- Baugesuchsformular aus eBau
- Formular Erdbebensicherheit
- weitere Formulare je nach Bauvorhaben
- Situationsplan
- Projektpläne im Massstab 1:100
- Falls abwasser- und wassertechnische Installationen/Veränderungen an den Installationen (bspw. neues WC) erfolgen, so ist das Formular Erhebungsblatt Belastungswerte einzureichen
- Für Grenz- und Näherbaurechte ist die schriftliche Zustimmung der Nachbarn erforderlich
- Falls erforderlich Ausnahmegesuch
- Falls eine neue Wohneinheit entsteht oder eine bestehende erweitert wird, eine Nutzungsdeklaration nach Zweitwohnungsgesetzgebung
Mit der Einreichung der Baugesuchsunterlagen sind die Profile aufzustellen.
Die Gemeindeverwaltung Guggisberg ist bestrebt, Baugesuche rasch und unkompliziert zu behandeln, um zum guten Gelingen des Vorhabens beizutragen. Die Basis für eine rasche Behandlung sind in jedem Fall vollständige und korrekt erstellte Baugesuchsakten. Dennoch ist je nach Verfahren mit 2 bis 3 Monaten Wartezeit zu rechnen.
Im Kanton Bern ist einzig der Notar für die Beglaubigung von Unterschriften von Privatpersonen zuständig. Die bernischen Gemeinden sind dazu nicht berechtigt.
Die Einwohnerkontrolle kann lediglich bestätigen, dass die Angaben korrekt sind.
Was ist eine Beitragslücke?
Eine Beitragslücke entsteht, wenn die Einkommen eines bestimmten Jahres nicht in das Individuelle Konto aufgenommen werden.
Dies kann folgende Gründe haben:
- der Arbeitgeber hat den Arbeitnehmenden nicht bei der Ausgleichskasse gemeldet,
- es besteht kein Anschluss an eine Ausgleichskasse, weil es sich um einen Selbständigerwerbenden oder einen Nichterwerbstätigen handelt,
- usw.
Nicht abgerechnete Beiträge können bei der Ausgleichskasse innerhalb von fünf Jahren nachgefordert werden.
Die Ausgleichskasse des Kantons Bern empfiehlt, bis zur Prüfung des Individuellen Kontos alle Lohnbescheinigungen aufzubewahren. Selbstständigerwerbende und Nichterwerbstätige, die noch nicht an eine Ausgleichskasse angeschlossen sind, müssen sich selbst bei der kantonalen Ausgleichskasse ihres Wohnsitzkantons melden.
Beitragslücken führen später zu einer dauerhaft niedrigeren Rente.
Was ist ein Individuelles Konto (IK)?
Das individuelle Konto ist ein Register, in dem die Bruttoeinkommen jedes einzelnen Versicherten aufgezeichnet sind.
Anhand des individuellen Kontos werden die Leistungen der Alters- und Hinterlassenenversicherung und der Invalidenversicherung (AHV/IV) berechnet.
Wie kann man sich vergewissern, dass die Einkommen wirklich der Ausgleichskasse gemeldet wurden?
Ob ein Arbeitgeber seine Beschäftigten ordnungsgemäss bei der AHV gemeldet hat, kann einfach anhand eines Auszuges des individuellen Kontos überprüft werden.
Hierzu muss die Bestellung des Kontoauszugs ausgefüllt und an eine der Ausgleichskassen geschickt werden, die ein Individuelles Konto für Sie führen.
Die Ausgleichskasse des Kantons Bern empfiehlt, diesen kostenlosen Service alle vier Jahre in Anspruch zu nehmen.
Jedes Bauvorhaben stellt einen Einzelfall dar. Die vorliegenden Leitlinien können nicht jeden Spezialfall abdecken. Es kann zum Beispiel sein, dass ein Vorhaben vorgängig die Änderung oder Erarbeitung einer Überbauungsordnung erfordert, eine Umweltverträglichkeitsprüfung gemacht werden muss oder ein Vorhaben der Störfallvorsorge unterliegt. Dies kann zu einer längeren Behandlungsdauer führen. Auch hier empfiehlt es sich, frühzeitig mit der Gemeindeverwaltung Kontakt aufzunehmen, damit Sie den Zeitbedarf entsprechend einplanen können.
Sind Sie nicht in der Gemeinde Guggisberg wohnhaft, aber wollen Ihre letzte Ruhe auf dem Friedhof Guggisberg oder Sangernboden finden, dann können Sie das Gesuch um Bestattung auf einem Friedhof der Gemeinde Guggisberg bei der Gemeindeschreiberei einreichen.
Der Betreibungsauszug kann beim Betreibungsamt Bern-Mittelland bestellt werden.
Was und für wen ist die Betreuungsentschädigung (BUE)?
Eltern, die ihre Erwerbstätigkeit für die Betreuung ihres gesundheitlich schwer beeinträchtigten Kindes unterbrechen, haben Anspruch auf einen entschädigten Betreuungsurlaub.
Für mehr Informationen:
Betreuungsentschädigung
Anmeldung für Betreuungsentschädigung
Ergänzungsblatt zur Anmeldung für Betreuungsentschädigung
Merkblatt Betreuungsentschädigung
Grundsätzlich benötigen alle Bauvorhaben eine Baubewilligung (Art. 1a des kantonalen Baugesetzes). Art. 5 bis 7 des kantonalen Dekretes über das Baubewilligungsverfahren (BewD) regelt Fälle, die keine Baubewilligung benötigen. Zu beachten ist, dass die Baubewilligungsfreiheit ausserhalb der Bauzone stark eingeschränkt ist.
Wenn ein Bauvorhaben keine Baubewilligung benötigt, heisst das nicht, dass es überhaupt ohne Bewilligung erstellt werden darf. Die nach der übrigen Gesetzgebung erforderlichen Verfügungen und Auflagen (z.B. Brandschutz, Gewässerschutz etc.) bleiben vorbehalten.
Baubewilligungen sind immer vor der Ausführung einzuholen. Das Bauen ohne Baubewilligung ist strafbar nach Art. 50 BauG.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Bauverwaltung. Eine Voranfrage kann oft viel Ärger und Zeitverlust ersparen. Besonders bei allfälligen Ausnahmen sollte die Möglichkeit einer Voranfrage genutzt werden. Die Chancen und Risiken eines Bauvorhabens können so besser eingeschätzt werden, bevor grössere Ausgaben getätigt werden oder Verwaltungsaufwand entsteht.
Für Bauvorhaben ausserhalb der Bauzone ist eine schriftliche Voranfrage via Bauverwaltung grundsätzlich in jedem Fall dringendst zu empfehlen.
Zudem verfügt die Gemeinde Guggisberg teilweise über Pläne von bestehenden Bauten im Archiv von früheren Baugesuchen.
Erleichterte Einbürgerung
Ausländische Ehepartner und Kinder von Schweizer Staatsangehörigen haben unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf eine frühzeitige Einbürgerung.
Die Voraussetzungen und weiterführende Informationen finden Sie auf der Webseite des Amtes für Bevölkerungsdienste des Kantons Bern.
Das Gesuch um erleichterte Einbürgerung kann beim Staatssekretariat für Migration eingereicht werden.
Ordentliche Einbürgerung
Ausländische Staatsangehörige mit der Niederlassungsbewilligung (Ausweis C) können unter bestimmten Voraussetzungen die Schweizerische Staatsangehörigkeit erlangen.
Die Voraussetzungen finden Sie auf der Webseite des Amtes für Bevölkerungsdienste des Kantons Bern.
Die Gesuchsunterlagen und weiterführende Informationen über die ordentliche Einbürgerung können Sie bei der Einwohnerkontrolle beziehen. Bitte reichen Sie das ausgefüllte Formular mit allen Beilagen wiederum bei der Einwohnerkontrolle ein.
Einbürgerung Schweizerin / Schweizer
Als Schweizerbürgerin / Schweizerbürger können Sie ein weiteres Gemeindebürgerrecht (Heimatort) erwerben.
Die Gesuchsunterlagen und weiterführende Informationen über die Einbürgerung von Schweizer/innen können Sie bei der Einwohnerkontrolle beziehen. Bitte reichen Sie das ausgefüllte Formular mit allen Beilagen wiederum bei der Einwohnerkontrolle ein.
Die Voraussetzungen und Wirkungen der eingetragenen Partnerschaft entsprechen weitgehend jenen der Ehe. Das gilt auch im Steuerrecht.
Personen in eingetragener Partnerschaft füllen eine gemeinsame Steuererklärung aus. Einkommen und Vermögen werden zusammengerechnet. Es kommen die Abzüge und Tarife für verheiratete Personen zur Anwendung.
Auf den Steuerformularen und in der Wegleitung wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit in der Regel darauf verzichtet, neben den Ehegatten jeweilen die Personen in eingetragener Partnerschaft explizit zu nennen. Personen in eingetragener Partnerschaft sind aber immer mitgemeint, wenn von Ehegatten, Ehe, Ehefrau, Ehemann, Eheleuten, verheiratet, getrennt, geschieden, verwitwet usw. die Rede ist. Beim Zivilstand haben Personen in eingetragener Partnerschaft folgerichtig «verheiratet» anzugeben. Bei getrennten oder aufgelösten eingetragenen Partnerschaften lautet der Zivilstand «getrennt» oder «geschieden». Ist der Partner verstorben, lautet der Zivilstand «verwitwet».
Eingegangene Einsprachen und Rechtsverwahrungen werden Ihnen nach Ablauf der Auflagefrist zur Stellungnahme zugestellt. In der Stellungnahme sollten Sie der Gemeindeverwaltung mitteilen, ob Interesse an einer Einigungsverhandlung besteht. Eine Einigungsverhandlung ist nicht obligatorisch. Um Einsprachen vorzubeugen, empfehlen wir Ihnen, die direkt anstossenden Nachbarn über das geplante Bauvorhaben frühzeitig zu informieren.
Die Vorgehensweise bei Elementarschäden finden Sie auf der Webseite des Fondssuisse. Bei Unklarheiten können Sie sich bei der Gemeindeschreiberei melden.
Erbschaft, Schenkung und Vorempfang erhalten.
Mehr Informationen finden Sie unter Erbschaft und Schenkung.
Haben Sie Anspruch auf Ergänzungsleistungen (EL)?
Einen Anspruch auf EL haben Sie, wenn Sie mindestens:
- eine AHV oder IV Rente beziehen oder
- eine Hilflosenentschädigung der IV beziehen und volljährig sind oder
- ein Taggeld der IV (während mindestens 6 Monaten) beziehen und volljährig sind
Sie müssen auch diese Bedingungen erfüllen:
- Ihr Wohnsitz und Ihr tatsächlicher Aufenthalt muss im Kanton Bern sein
- die anerkannten Ausgaben müssen höher sein als die anrechenbaren Einnahmen
Ab dem 1. Januar 2021 wird eine Vermögensschwelle eingeführt. Sie haben nur Anspruch auf EL, wenn Ihr Nettovermögen tiefer ist als:
- CHF 100’000.00 für eine einzelne Person
- CHF 200’000.00 für ein Ehepaar
- CHF 50’000.00 für Kinder mit Anspruch auf eine Waisenrente oder mit Anspruch auf eine Kinderrente der AHV oder IV
Wichtig: Hatten Sie schon vor dem 1. Januar 2021 EL? Dann gilt für Sie ein Übergangsrecht.
(Lesen Sie bitte das Merkblatt “Ergänzungsleistungen 2021: Was ändert sich?”.)
Merkblatt Ergänzungsleistungen (EL) 2021: was ändert?
Wie können Sie sich zum Bezug von EL anmelden?
Füllen Sie bitte für Ihre EL-Anmeldung das offizielle Anmeldeformular aus. Sie können auch das PDF-Formular ausdrucken und Ihre Anmeldung handschriftlich machen. Dann müssen Sie das ausgefüllte Formular bei der AHV-Zweigstelle in Guggisberg einreichen.
Anmeldung für Ergänzungsleistungen (EL) zur AHV/IV – Online
Anmeldung für Ergänzungsleistungen (EL) zur AHV/IV – PDF
Merkblatt Ergänzungsleistungen zur AHV und IV
Merkblatt Ihr Recht auf Ergänzungsleistungen zur AHV und IV
EL-Reform 2021
Wie werden EL ausbezahlt?
Die EL werden monatlich ausbezahlt. Ein Teil der EL wird direkt Ihrem Krankenversicherer überwiesen.
Direktauszahlung an die Krankenkasse
Krankheits- und Behinderungskosten werden separat vergütet.
Rückerstattung der Krankheitskosten
Müssen Erben rechtmässig bezogene EL zurückbezahlen?
Nach dem Tod einer EL-beziehenden Person müssen die Erben aus dem Nachlass die bezogene EL zurückzahlen. Das gilt für EL, die ab dem 1. Januar 2021 ausbezahlt wird. Es werden höchstens die EL zurückgefordert, die während 10 Jahren vor dem Tod bezogen wurden. Zudem besteht ein Freibetrag von CHF 40’000. Bei Ehepaaren entsteht die Rückerstattungspflicht der Erben erst beim Tod des anderen Ehegatten.
Diese Rückerstattungspflicht besteht unabhängig davon, ob die EL nach dem Übergangsrecht oder nach neuem Recht berechnet werden.
Meldepflicht: Was muss ich melden?
Sie müssen der AHV-Zweigstelle in Guggisberg alles melden, was Ihren Anspruch auf EL beeinflusst. Das gilt für alle Personen, die in der Berechnung der EL eingeschlossen sind. Beispiele sind:
- Fehlende oder falsche Positionen in der Berechnung bei den Einnahmen, dem Vermögen und den Ausgaben
- Wechsel der Krankenkasse oder Änderungen bei der Prämie
- Veränderungen des Zivilstandes (z.B. Heirat)
- Veränderungen in der Familie (z.B. Geburt)
- alle Auslandaufenthalte. Hinweis: Wenn Sie länger als 3 Monate im Ausland sind, verlieren Sie den Anspruch auf EL
- Adressänderungen
- Veränderungen des Mietzinses und der Haushaltsgrösse
- Heimeintritt, Heimwechsel oder Heimaustritt und Veränderungen der Heimtaxen
- Veränderungen der Kosten für die Kinderbetreuung
- Veränderungen des Vermögens
- Kauf, Verkauf, Schenkungen oder Abtretungen von Liegenschaften und Grundstücken
- Hinweis: Sie müssen uns eine mögliche Erbschaft bereits beim Tod mitteilen
- Zusprache, Wegfall oder Veränderungen von sämtlichen Renten und Taggeldern
- Zusprache, Wegfall oder Veränderung der Hilflosenentschädigung
- Erhöhung oder Senkung des Lohnes und Aufnahme oder Verlust der Arbeitsstelle
- Zusprache, Wegfall, Erhöhung oder Senkung der Alimente
- Vermögen und Renten aus dem Ausland
- falsche Auszahlungen
Müssen Radio- und TV-Gebühren bezahlt werden?
Wenn Sie EL beziehen, können Sie sich von der Gebührenpflicht für Radio und TV befreien lassen. Die Befreiung erfolgt jedoch nicht automatisch. Sie müssen bei der Firma Serafe AG, Postfach, 8010 Zürich, ein schriftliches Gesuch einreichen. Mit der EL-Verfügung erhalten Sie ein Bestätigungsschreiben, das Sie der Serafe AG schicken können.
Was ist eine Erwerbsausfallentschädigung (EO)?
Erwerbsausfallentschädigungen werden als Ersatz für den Erwerbsausfall aufgrund der Leistung einer Dienstpflicht bezahlt.
Wer hat Anspruch auf eine Erwerbsausfallentschädigung?
Anspruch auf Erwerbsausfallentschädigungen (EO) haben Personen, die in der Schweiz oder im Ausland wohnen und einen der folgenden Dienste leisten:
- Militärdienst
- Zivildienst
- Zivilschutz
- Rotkreuzdienst
- Beteiligung an eidgenössischen oder kantonalen Kaderbildungskursen von Jugend und Sport
- Beteiligung an Jungschützenleiterkursen
Für mehr Informationen:
Erwerbsausfallentschädigung
Merkblatt Erwerbsausfallentschädigungen
Falls Ihre Familie aus dem Kanton Bern stammt, konsultieren Sie online die Kirchenbücher der Bernischen Kirchgemeinden, die im Staatsarchiv lagern.
https://www.staatsarchiv.sta.be.ch/de/start/fuer-private/familienforschung.html
Was versteht man unter Familienzulagen (FZ)?
Familienzulagen sind regelmässige finanzielle Beiträge für Familien und Personen, die ein Kind betreuen. Es ist eine spezifische Unterstützung, die in einer bestimmten Lebensphase ausgerichtet wird.
Wer hat Anspruch auf Familienzulagen?
Anspruch auf Familienzulagen haben zum Zeitpunkt der Geburt des Kindes:
- Arbeitnehmende
- Arbeitnehmende ohne beitragspflichtigen Arbeitgeber
- Selbstständigerwerbende
- Nichterwerbstätige
Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um Familienzulagen zu erhalten?
Anspruch auf Familienzulagen besteht für:
- eigene Kinder gemäss Zivilgesetzbuch oder
- im eigenen Haushalt lebende Stiefkinder oder
- unentgeltlich aufgenommene Kinder
Für mehr Informationen:
Familienzulagen
Anmeldung für Familienzulagen
Anmeldung für Familienzulagen von Nichterwerbstätigen
Merkblatt Familienzulagen
Merkblatt Familienzulagen in der Landwirtschaft
Merkblatt Informationen zu den Ausbildungszulagen
Die Formulare finden Sie unter Formulare von der Steuerverwaltung des Kantons Bern.
Standort: Dorf, 3158 Guggisberg
Standort: Dorf, 1738 Sangernboden
Im Gemeindegebiet Guggisberg werden Gegenstände verloren. Vieles hat einen persönlichen oder materiellen Wert und die betroffene Person ist dankbar, den verlorenen Gegenstand wieder zurück zu erhalten.
Gegenstand gefunden
Übersteigt der Wert der Fundsache offensichtlich den Betrag von CHF 10.00 ist die Finderin / der Finder verpflichtet, den Fund bei der Gemeindeschreiberei anzuzeigen. Wird die Sache an den Eigentümer / die Eigentümerin zurückgegeben, so hat die Finderin / der Finder Anspruch auf ca. 10% des Wertes des Fundgegenstandes.
Kann eine Fundsache nicht an die Eigentümerin / den Eigentümer zurückgegeben werden, so erwirbt die Finderin / der Finder nach fünf Jahren die Sache zu Eigentum. Sie / Er kann darauf verzichten, dass ihr / ihm die nicht abgeholte Fundsache zurückgegeben wird. Persönliche Gegenstände wie Schlüssel usw. werden nicht der Finderin / dem Finder überlassen.
Gegenstand verloren
Verloren gegangene Gegenstände können Sie bei der Gemeindeschreiberei melden. Sobald Ihr Gegenstand gefunden wird, werden Sie benachrichtigt.
Werden bei einem öffentlichen Anlass Getränke und/oder Speisen verkauft, muss eine gastgewerbliche Einzelbewilligung eingeholt werden.
Das ausgefüllte Gesuch ist spätestens 20 Tage (bei Grossanlässen mit über 500 Personen spätestens 60 Tage sowie bei Veranstaltungen im Wald spätestens 90 Tage) vor dem Anlass bei der Gemeindeschreiberei einzureichen. Anschliessend leiten wir das Gesuch zusammen mit einem Bericht der Gemeinde an das Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland weiter, welches für die Erteilung der Bewilligung zuständig ist.
Die Gesuchsunterlagen können auf der Webseite des Regierungsstatthalteramtes heruntergeladen werden.
Die Gemeinde Guggisberg verfügt über 100 km Gemeindestrassen und ein 54 km langes Wanderwegnetz. Alle diese Wege und Strassen müssen regelmässig unterhalten werden. Dazu setzt die Gemeinde den Werkhof ein. Ebenfalls werden einige Gemeindestrassen von Streckenwegmeistern unterhalten.
Auf der Webseite des Amtes für Gemeinden und Raumordnung (AGR) finden Sie die Gestaltungsgrundsätze, die grundsätzlich bei der Planung zu berücksichtigen sind.
Ein schönes, gepflegtes Grab ist der Wunsch der meisten Angehörigen. Das Anpflanzen und der Unterhalt der Gräber ist Sache der Angehörigen. Sollten Sie sich nicht selbst darum kümmern können, kann der Grabunterhalt bei der Finanzverwaltung in Auftrag gegeben werden. Gegen Entrichtung einer einmaligen Gebühr wird der Unterhalt während der ordentlichen Grabdauer von 25 Jahren gemacht.
Auf dem Friedhof Guggisberg sowie auf dem Friedhof Sangernboden beträgt die ordentliche Grabdauer 25 Jahre.
Wenn die Beisetzung der Urne auf ein bestehendes Grab erfolgt, muss beachtet werden, dass die volle Grabesruhe von 25 Jahren für die nachträglich beigesetzte Urne nicht mehr gewährleistet ist. Um diese Beisetzung dennoch zu ermöglichen, wird namens der Angehörigen mittels Verzichtserklärung auf eine neues Grab verzichtet, wenn das betreffende Grabfeld aufgehoben wird. Die ausgefüllte Verzichtserklärung können Sie bei der Gemeindeschreiberei einreichen.
Grabmale sind Gedächtniszeichen, welche Erinnerungen an einen lieben Mitmenschen wachhalten. Deren Gestaltung richtet sich nach den Vorgaben des Bestattungs- und Friedhofreglements. Das Aufstellen eines neuen und das Abändern oder Neubeschriften eines bestehenden Grabmals bedarf einer Bewilligung. Das Grabmalgesuch können Sie bei der Friedhofskommission einreichen.
Sie möchten einen Grundbuchauszug Ihres Grundstückes? Oder benötigen Sie andere Grundbuchprodukte? Erfahren Sie auf der Seite vom Kantonalen Grundbuchamt, welche Grundbuchprodukte bestellt werden können, was sie beinhalten und was sie kosten:
Kontaktangaben:
Direktion für Inneres und Justiz des Kantons Bern
Kantonales Grundbuchamt
Poststrasse 25
3071 Ostermundigen
Detaillierte Kontaktdaten finden Sie bei den entsprechenden Bereichen:
Zuständiges Grundbuchamt
Amtsleitung, Stabstelle
Notariatsaufsicht
Notariatsprüfungskommission
Wenn Sie von Ihrem Grundstück die Unterlagen bestellen möchten, können Sie sich telefonisch oder per Mail bei der Gemeindeverwaltung Guggisberg melden. Sie werden Ihnen die Unterlagen per Mail oder per Post zusenden.
Allgemeine Neubewertung 2020 (AN20)
Kontaktangaben:
Tel.-Nr.: 031 735 51 65
E-Mail: info@guggisberg-be.ch
Das Guggershörnli ist der Hausberg von Guggisberg und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Vom Dorf Guggisberg erklimmt man den 1283 Meter über Meer ragende Aussichtsturm in rund 30 Minuten.
Das Guggisblatt ist die Gemeindezeitschrift von Guggisberg und erscheint jeweils im Mai und im November.
Abonnement
Für CHF 15.00 pro Jahr stellen wir Ihnen beide Ausgaben zu. Ihre Bestellung (mit Name und Adresse) wird auf der Gemeindeschreiberei gerne entgegengenommen.
Inserate
Das Guggisblatt möchte auch für Inserate Raum bieten. Bei Interesse können Sie mit Barbara Wyssenbach Kontakt aufnehmen: barbara.wyssenbach@guggisberg-be.ch
Es gelten folgende Preise:
Format | Preis |
---|---|
1 Seite | CHF 240.00 |
1/2 Seite | CHF 120.00 |
1/4 Seite | CHF 60.00 |
1/8 Seite | CHF 30.00 |
Anlässe
Im Guggisblatt besteht jeweils die Möglichkeit die Veranstaltungen in der Gemeinde Guggisberg zu veröffentlichen. Die Veranstaltungen können Benjamin Steffen (Redaktion) gemeldet werden: guggisblatt@guggisberg-be.ch
Damit in der Ausgabe vom Mai die Termine bis und mit November gedruckt werden, bitten wir Sie, diese bis spätestens Ende März mitzuteilen. Damit in der Ausgabe vom November die Termine ab Dezember bis und mit Mai gedruckt werden, bitten wir Sie diese bis spätestens Ende September mitzuteilen.
Redaktionelles
Benjamin Steffen
guggisblatt@guggisberg-be.ch
Bei Fragen zum BE-Login können Sie sich direkt mit der Steuerverwaltung des Kantons Bern in Verbindung setzen.
Kontaktangaben:
Steuerverwaltung des Kantons Bern
Postfach
3001 Bern
Tel. 031 633 60 01
Allgemeine Fragen finden Sie auch auf der Kantonsseite:
Fragen & Antworten zu BE-Login
Das Einkommen und Vermögen von Ehegatten ist in einer gemeinsamen Steuererklärung zu deklarieren. Bei Heirat ist für das ganze Jahr eine gemeinsame Steuererklärung einzureichen. Für das Steuerjahr gilt der Zivilstand am Stichtag des 31. Dezembers.
Steuerpflichtige Personen, die am 31. Dezember verheiratet und ungetrennt sind, erhalten eine gemeinsame Steuererklärung, in der die Einkommen und Abzüge von Frau und Mann zu deklarieren sind. Auch wenn das Datum der Heirat im Laufe des Kalenderjahres liegt, sind die Partner für das ganze Steuerjahr als Ehepaar steuerpflichtig. Bis zur Heirat erhalten die Partner getrennte Steuerrechnungen, nach der Veranlagung werden diese zusammengelegt. Die als ledig bezahlten Steuerraten von Frau und Mann werden in der Schlussabrechnung der gemeinsamen Steuererklärung automatisch berücksichtigt.
Liegt am 31. Dezember ein anderer Zivilstand als verheiratet und ungetrennt vor, wird eine individuelle Steuererklärung zugestellt.
Was ist die Hilflosenentschädigung der AHV?
In der Schweiz versicherte und ansässige Personen können eine Hilflosenentschädigung der AHV geltend machen, wenn:
- sie in leichtem, mittelschwerem oder schwerem Grad hilflos sind
- die Hilflosigkeit ununterbrochen mindestens ein Jahr gedauert hat
- kein Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung der obligatorischen Unfallversicherung oder der Militärversicherung besteht
Hilflos ist, wer für alltägliche Lebensverrichtungen (Ankleiden/Auskleiden, Körperpflege, Essen usw.) dauernd auf die Hilfe Dritter angewiesen ist, dauernder Pflege oder persönlicher Überwachung bedarf.
Wie hoch ist die Hilflosenentschädigung der AHV?
Die Entschädigung beträgt:
- CHF 245.00 pro Monat Hilflosigkeit leichten Grades
Diese Hilflosenentschädigung leichten Grades wird während eines Heimaufenthalts nicht ausgerichtet.
- CHF 613.00 pro Monat Hilflosigkeit mittelschweren Grades
- CHF 980.00 pro Monat Hilflosigkeit schweren Grades
Die Hilflosenentschädigung ist von Einkommen und Vermögen unabhängig.
Wie wird der Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung der AHV geltend gemacht?
Die Anmeldung für eine Hilflosenentschädigung der AHV muss bei der IV-Stelle des Wohnsitzkantons eingereicht werden.
Kontaktangaben:
IV-Stelle Kanton Bern
Scheibenstrasse 70
Postfach
3001 Bern
Tel.: 058 219 71 11
Anmeldung für eine Hilflosenentschädigung der AHV
Merkblatt Hilflosenentschädigung
Wer hat Anspruch auf Hilfsmittel der AHV?
Anspruch auf Hilfsmittel der AHV haben in der Schweiz ansässige AHV-Rentnerinnen/AHV-Rentner sowie Bezügerinnen/Bezüger von Ergänzungsleistungen.
An welchen Hilfsmitteln kann sich die AHV beteiligen?
Die AHV kann unabhängig von Einkommen und Vermögen der Versicherten bis zu 75% der Nettokosten folgender Hilfsmittel übernehmen:
- Perücken
- Orthopädische Schuhe
- Gesichtsepithesen
- Sprechhilfegeräte nach Kehlkopfoperationen
- Hörgeräte
- Lupenbrillen
- Fernrohrlupenbrillen
- Rollstühle ohne Motor
Wie meldet man den Anspruch auf Hilfsmittel der AHV an?
Die Anmeldung für Hilfsmittel-Leistungen der AHV muss bei der IV-Stelle des Wohnsitzkantons eingereicht werden.
Kontaktangaben:
IV-Stelle Kanton Bern
Scheibenstrasse 70
Postfach
3001 Bern
Tel.: 058 219 71 11
Anmeldung für Hilfsmittel-Leistungen der AHV
Merkblatt Hilfsmittel der AHV
Merkblatt Hörgeräte der AHV
Die Hundetaxe beträgt CHF 30.00 pro Hund.
Taxpflichtig sind alle Hundehalterinnen / Hundehalter, die am 1. August in der Gemeinde Guggisberg Wohnsitz haben und deren Hund am Stichtag 6 Monate oder älter ist.
Neu erworbene Hunde sind bei der Gemeindeschreiberei anzumelden. Bitte weisen Sie uns hier die AMICUS-Unterlagen vor. Falls der Hund noch nicht bei AMICUS registriert ist, muss ein Tierarzt aufgesucht werden. Der Tierarzt implantiert dem Hund einen Microchip und registriert das Tier.
Hundehalterinnen / Hundehalter, die einen Hund nicht mehr besitzen, sind ebenfalls gebeten, diesen bei AMICUS (Tel. 0848 777 100 / info@amicus.ch / www.amicus.ch) sowie bei der Gemeindeschreiberei abzumelden. Teilen Sie uns jeweils auch sämtliche Änderungen Ihrer Personendaten mit.
Terminvereinbarungen für eine neue Identitätskarte oder einen neuen Pass können über die Webseite des Kantons Bern vorgenommen werden.
Die wichtigen Stellen finden Sie im Informationsmerkblatt.
Eine Fristverlängerung müssen Sie frühzeitig beantragen, noch bevor die Einreichefrist für die Steuererklärung abläuft. Sie können dies online, telefonisch oder schriftlich erledigen.
Fristverlängerung | Online | Schriftlich (E-Mail, Brief) Telefon, Schalter |
---|---|---|
bis 15. Juli | gebührenfrei | CHF 20 |
bis 15. September | CHF 20 | CHF 40 |
bis 15. November* | CHF 40 | CHF 60 |
für virtuelle Steuersubjekte wie Personengesellschaften, Erben-, Miteigentümergemeinschaften |
gebührenfrei | gebührenfrei |
* Die Frist kann höchstens bis 15. November verlängert werden.
Nachträgliche ordentliche Veranlagung, Wegzug ins Ausland oder Todesfall (unterjährige Steuerpflicht)
Fristverlängerung | Online | Schriftlich (E-Mail, Brief) Telefon, Schalter |
---|---|---|
bis 4 Monate nach Einreichefrist | gebührenfrei | CHF 20 |
bis 6 Monate nach Einreichefrist | CHF 20 | CHF 40 |
bis 8 Monate nach Einreichefrist | CHF 40 | CHF 60 |
Für den Betrieb und Unterhalt der Kantonsstrassen ist das Tiefbauamt des Kantons Bern, Strasseninspektorat Mittelland West, zuständig.
Kontaktangaben
Tel-Nr.: 031 636 50 60
Grundbesitzerinnen/Grundbesiter, die einen Gemeindebeitrag an die Erwerbs- und Transportkosten von Strassenkies für den Unterhalt ihrer privaten Zufahrtswege wünschen, können ihre Gesuche bis spätestens Ende Juni bei der Gemeinde einreichen.
Die Beitragsleistung der Gemeinde beschränkt sich auf dauernd bewohnte Liegenschaften von Grundeigentümern, welche in der Gemeinde Guggisberg wohnsitzberechtigt sind oder ihr Gebäude (Wohnung), einer in der Gemeinde Guggisberg wohnsitzberechtigten Person vermietet respektive verpachtet haben.
Das Reglement der Einwohnergemeinde betreffend Gemeindebeitrag an die Ausbau- und Unterhaltskosten privater Zufahrtswege ist zu beachten.
Es wird zwischen kleinen und ordentlichen Baubewilligungsverfahren unterschieden. Beim Ordentlichen erfolgt eine Publikation, beim Kleineren genügen die Unterschriften der Nachbarn.
Für kleinere und wenig beeinträchtigende Bauvorhaben kann in der Regel auf eine Publikation verzichtet werden. Die Orientierung der betroffenen Nachbarschaft ist jedoch wichtig. Mit der Einreichung des Formulars „Zustimmungserklärung“ in Verbindung mit den entsprechenden Projektplänen kann die Baubewilligungsbehörde bei kleineren Vorhaben oft auf eine Veröffentlichung verzichten (kleines Verfahren nach Art. 27 BewD). Es besteht auch die Möglichkeit, dass die Gemeindeverwaltung die betroffenen Nachbarn bei kleineren Vorhaben schriftlich orientiert. Falls eine Ausnahme beansprucht wird, so ist das Bauvorhaben in der Regel zu publizieren (ordentliches Verfahren). Ob das kleine oder das ordentliche Verfahren zur Anwendung kommt, entscheidet die Bauverwaltung. Bitte erkundigen Sie sich deshalb vorgängig bei der Bauverwaltung.
Falls das kleine Verfahren zur Anwendung kommt, teilt Ihnen die Bauverwaltung mit, welche nachbarrechtlichen Grundeigentümer/innen zustimmen müssen.
Eine Vorlage für die Zustimmungserklärung stellen wir Ihnen zur Verfügung.
Eine Lebensbescheinigung beweist, dass die betreffende Person noch am Leben ist. Sie wird bei persönlichem Erscheinen am Schalter der Einwohnerkontrolle ausgestellt.
Ein Grossteil der Leitungen (Abwasser, Wasser, Strom, Swisscom) sind über das RegioGIS-Portal einsehbar. Das Portal bietet keine Gewähr für die Vollständigkeit. Bei Grabarbeiten ist in jedem Fall vorsichtig vorzugehen. Die Haftung bei Schäden an den Leitungen liegt immer bei der Bauherrschaft oder beim Bauunternehmen. Das Login für die Einsicht der Leitungen teilt Ihnen die Gemeindeverwaltung auf telefonische Anfrage hin, gerne mit.
Lernfahrausweis
Zur Beantragung eines Lernfahrausweises können Sie sich auf der Webseite des Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons Bern informieren.
Vorzeitige Mofaprüfung
Das Strassenverkehrsamt kann den Führerausweis für Motorfahrräder (Mofas, Töffli) vor Erreichung des 14. Altersjahres erteilen, wenn die Verwendung eines anderen Verkehrsmittels unzumutbar ist. Das Gesuch dazu finden Sie auf der Webseite des Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons Bern.
Die Prüfung des Gesuches wird durch das Schulsekretariat und die Gemeindeschreiberei vorgenommen.
Informationen rund um Wohneigentum finden Sie unter Wohneigentum / Liegenschaften.
Der tägliche Mahlzeitendienst, der durch die Gemeinde Guggisberg organisiert wird, trägt dazu bei, dass Sie trotz Ihrer Beschwerden oder Krankheit im eigenen Haushalt verbleiben können.
Das Hotel-Restaurant Sternen in Guggisberg kocht die warmen Mahlzeiten, welche von ehrenamtlichen Fahrerinnen / ehrenamtlichen Fahrern an die Bezüger geliefert wird.
Anmeldungen und Abmeldungen vom Mahlzeitendienst können Sie bei
Sabina Bütikofer, Tel. 031 735 55 29 / 079 826 03 94
tätigen. Bei Ferienabwesenheiten von Sabine Bütikofer können Sie sich bei der Gemeindeschreiberei Guggisberg, Andrea Schmied melden.
Haben Sie Interesse eine ehrenamtliche Fahrerin / ein ehrenamtlicher Fahrer zu werden, dann können Sie sich bei
Sabina Bütikofer, Tel. 031 735 55 29 / 079 826 03 94
melden.
Aktuelle Publikationen finden Sie unter Aktuelles.
Für sämtliche organisatorische Angelegenheiten betreffend dem Marktwesen ist der Marktchef Bruno Bracher zuständig.
Tel.: 031 735 55 27 / 079 208 53 58
E-Mail: m.b.bracher@bluewin.ch
Schafscheid
Zum Brauchtum von Guggisberg gehört die Schafscheid in Riffenmatt, welche alljährlich am 1. Donnerstag im September stattfindet und rund 5’000 – 10’000 Besucherinnen / Besucher anlockt. Der Stellenwert von der Schafscheid ist bei den Einwohnerinnen / Einwohnern sehr hoch.
Die Dokumente finden Sie unter Merkblätter Erbschafts- und Schenkungssteuer.
Die Dokumente finden Sie unter Merkblätter der Steuerverwaltung des Kantons Bern.
Die Dokumente finden Sie unter Merkblätter Grundstückgewinnsteuer.
Die Dokumente finden Sie unter Quellensteuer.
Was ist die Mutterschaftsentschädigung (MSE)?
Erwerbstätige Mütter haben für die ersten 14 Wochen nach der Geburt ihres Kindes Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung. Als Entschädigung für den Verdienstausfall erhalten sie 80% des durchschnittlichen früheren Erwerbseinkommens.
Wer hat Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung?
Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung haben Frauen, die im Zeitpunkt der Geburt des Kindes:
- Arbeitnehmerinnen oder
- selbstständigerwerbend sind
- arbeitslos sind und bereits ein Taggeld der Arbeitslosenversicherung beziehen
- wegen Krankheit, Unfall oder Invalidität arbeitsunfähig sind und deswegen Taggeldleistungen einer Sozial- oder Privatversicherung beziehen, sofern dieses Taggeld auf einem vorangegangenen Lohn berechnet wurde; oder
- in einem gültigen Arbeitsverhältnis stehen, aber keine Lohnfortzahlung oder Taggeldleistung erhalten, weil der Anspruch ausgeschöpft ist
Welche Voraussetzungen müssen für eine Mutterschaftsentschädigung erfüllt sein?
Alle folgenden Voraussetzungen müssen gleichzeitig erfüllt sein:
- während neun Monaten unmittelbar vor der Geburt des Kindes im Sinne des AHV-Gesetzes obligatorisch versichert
- in dieser Zeit mindestens fünf Monate lang erwerbstätig
In der EU und EFTA zurückgelegte Versicherungs- und Beschäftigungszeiten werden berücksichtigt.
Wie lange dauert der Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung?
Der Anspruch beginnt am Tag der Niederkunft und endet spätestens nach 14 Wochen beziehungsweise 98 Tagen. Wenn die Mutter die Erwerbstätigkeit während dieser Zeit ganz oder teilweise wiederaufnimmt oder stirbt, endet der Anspruch vorzeitig.
Der Anspruch für die Mütter, die nach dem Mutterschaftsurlaub wieder erwerbstätig sind, wird um höchstens 56 Tage verlängert, sofern das Neugeborene direkt nach der Geburt für mindestens zwei Wochen im Spital verbleiben muss.
Wie wird der Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung geltend gemacht?
Der Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung muss bei der zuständigen AHV-Ausgleichskasse beantragt werden. Die letzte Kasse, an die für das massgebende Einkommen AHV/IV/EO-Beiträge geleistet wurden.
Die Mutter kann den Anspruch via ihren Arbeitgeber geltend machen, wenn sie nicht selbstständigerwerbend ist, oder sie kann sich direkt an die Ausgleichskasse wenden, wenn sie selbstständigerwerbend, arbeitslos oder arbeitsunfähig ist.
Auch der Arbeitgeber kann den Antrag einreichen, sofern er während der Dauer des Anspruchs einen Lohn ausrichtet und die Mutter es unterlässt, den Anspruch geltend zu machen.
Für mehr Informationen:
Mutterschaftsentschädigung
Anmeldung für eine Mutterschaftsentschädigung – Angaben der Mutter – Online
Anmeldung für eine Mutterschaftsentschädigung – PDF
Anmeldung für eine Mutterschaftsentschädigung – Angaben des Arbeitsgebers – Online
Ergänzungsblatt zur Anmeldung für eine Mutterschaftsentschädigung – Online
Den Niederlassungsausweis erhalten Sie nach der Anmeldung bei der Gemeinde Guggisberg. Dieser Ausweis ist sorgfältig aufzubewahren und der Einwohnerkontrolle beim Wegzug aus der Gemeinde, beim Wohnungswechsel sowie bei einem Berufs- und Arbeitgeberwechsel innert 14 Tagen zurückzugeben.
Standort: Dorf 35a, 3156 Riffenmatt


Das Gesuch um die Benützung des Parkplatzes Riffenmatt kann über das Onlineformular erfolgen.
Ab der Pensionierung wird eine Rente oder Pension bezogen. Diese ist als Einkommen zu versteuern. Im Jahr der Pensionierung ist in der Steuererklärung einerseits das Erwerbseinkommen bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses, andererseits die neu ausbezahlte Rente bzw. Pension bis zum 31. Dezember des Steuerjahres zu deklarieren.
Mehr Informationen finden Sie unter Pensionierung
Die Überprüfung der Frage, ob ein Anspruch auf Prämienverbilligung auch ohne Ergänzungsleistungs-Bezug vorliegt, wird nicht durch die Ausgleichskasse, sondern durch das zuständige Amt für Sozialversicherungen (ASV) vorgenommen.
Kontaktangaben:
Amt für Sozialversicherungen
Forelstrasse 1
3072 Ostermundigen
Tel.: 031 636 45 00
E-Mail: asv.pvo@be.ch
Internetseite: Webseite
Teilzahlungen von Ratenrechnungen
Benötigen Sie QR-Rechnungen (Einzahlungsscheine) ohne vorgedruckten Betrag für Teilzahlungen von Ratenrechnungen? Solange noch keine Schlussabrechnung vorliegt, können Sie diese bestellen über
- BE-Login (wenn Sie dafür registriert sind)
Kontaktformular> im Feld «meine Anfrage» die Anzahl QR-Rechnungen für Teilzahlung der Rate angeben. - die zuständige Inkassostelle
Sie erhalten die QR-Rechnungen in den nächsten 14 Tagen.
Wenn Sie die Raten nicht innerhalb der Zahlungsfrist begleichen, berechnet die Steuerverwaltung des Kantons Bern einen Verzugszins.
Vorauszahlungen
Möchten Sie vorauszahlen?
Informationen dazu finden Sie unter Vorauszahlungen leisten.
Schlussabrechnung bereits erhalten?
Teilzahlungen auf Schlussabrechnungen sind nicht ohne weiteres möglich.
Lesen Sie die Hinweise zu den Zahlungserleichterungen.
Als Schuldnerin/Schuldner der steuerbaren Leistung (SSL) können Sie sämtliche Steuerdaten Ihrer quellenbesteuerten Mitarbeitenden (qsP) in BE-Login elektronisch aufnehmen, mutieren sowie die Abrechnungen erfassen, online übermitteln und mit der Steuerverwaltung des Kantons Bern elektronisch verkehren.
Mehr Informationen finden Sie unter Quellensteuer abrechnen.
Berechnen Sie die voraussichtlich anfallenden Steuern für den Quellensteuerabzug online unter Rechner Quellensteuer.
Mehr Informationen finden Sie unter Quellensteuer berechnen.
Ausländische Arbeitnehmende mit steuerrechtlichem Wohnsitz oder Aufenthalt in der Schweiz, die nicht im Besitz der Niederlassungsbewilligung (Ausweis C) sind, unterliegen für ihr Einkommen aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit sowie für Ersatzeinkünfte dem Quellensteuerabzug.
Personen ohne steuerrechtlichen Wohnsitz oder Aufenthalt in der Schweiz sind ebenfalls für gewisse Einkünfte quellensteuerpflichtig:
- Arbeitnehmende wie Kurzaufenthalter, Grenzgänger und Wochenaufenthalter für ihr Einkommen aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit und damit zusammenhängende Ersatzeinkünfte
- Transporteure und Routiers im internationalen Verkehr
- Künstler, Sportler und Referenten
- Organe juristischer Personen
- Hypothekargläubiger
- Empfänger von Vorsorgeleistungen aufgrund eines früheren Arbeitsverhältnisses mit einem öffentlich-rechtlichen oder privatrechtlichen Arbeitgebenden
- Ehemalige Arbeitnehmende für Einkünfte aus früher zugeteilten Mitarbeiterbeteiligungen
Links und Downloads:
TaxInfo: Quellensteuer – Übersicht
«info» – Für Quellensteuerpflichtige (PDF)
«info» – für nachträgliche ordentliche Veranlagungen (PDF)
Übernommen von der Steuerverwaltungsseite des Kantons Bern.
Hauskehricht
Die Sammlung vom Hauskehricht findet wöchentlich jeweils am Donnerstag, sowie im Gebiet Ottenleuebad am Mittwoch, statt. An Feiertagen werden die Sammlungen jeweils verschoben, dies wird im amtlichen Anzeiger publiziert und ist unter Aktuelles zu finden.
Kehrichtsäcke und Kehrichtmarken können bei der Gemeindeschreiberei bezogen werden. Weitere Verkaufsstellen finden Sie im Abfallkalender.
Sperrgutabfuhr
Die Sperrgutabfuhr findet jeweils halbjährlich statt. Wann jeweils die Sperrgutabfuhr stattfindet, wird im amtlichen Anzeiger publiziert und ist unter Aktuelles zu finden.
Papiersammlung
Die Papiersammlung findet jeweils halbjährlich statt. Wann jeweils die Papiersammlung stattfindet, wird im amtlichen Anzeiger publiziert und ist unter Aktuelles zu finden.
- Zelg
- Guggershorn
- Laubbach
- Ottenleue
- Sangernboden
Standort: Dorf 67, 3158 Guggisberg im 2. Stock
Das Gesuch um die Benützung des Saales im Gemeindehaus kann über das Onlineformular erfolgen.
Bei der Benützung des Gemeindesaales ist das Weisung Saalvermietung zu beachten.
Grüncontainer
Die Sammelstellen der Grünabfälle werden während der Winterpause nicht bedient!
Ab wann der Grüncontainer der Bevölkerung wieder zur Verfügung steht, finden Sie unter Aktuelles.
Standort: Dorf, 3158 Guggisberg
Schneeräumung durch Einwohner für Gemeinde
Bis Ende Juni sind jährlich die Beitragsgesuche für die abgeschlossenen Winterdienstarbeiten (Periode Herbst/Frühling) auf der Gemeinde einzureichen. Die in früheren Jahren gestellten Gesuche behalten ihre Gültigkeit nicht mehr.
Gestützt auf das Reglement über das Ausrichten eines Gemeindebeitrages an die Schneeräumungskosten auf den Privatwegen werden keine rückwirkenden Beitragszahlungen gemacht.
Schneeräumung durch Werkhof Guggisberg
Beitragsgesuche für die Schneeräumung durch den Werkhof Guggisberg sind bei der Gemeinde einzureichen. Wird die Schneeräumung im Auftrag der Gemeinde durchgeführt, ist kein jährliches Beitragsgesuch bezüglich der Schneeräumung notwendig.
Die Selbstdeklaration Baukontrolle 1 (SB 1) ist vor Baubeginn digital in eBau zu erfassen. Das Dokument, welches durch die Erfassung generiert wird, ist ausgedruckt und unterzeichnet bei der Bauverwaltung einzureichen. Bei Baugesuchen, welche noch nicht im eBau erfasst wurden, kann das Formular Selbstdeklaration 1 ausgefüllt werden. Vorher darf mit den Bauarbeiten nicht begonnen werden.
Die Selbstdeklaration Baukontrolle 2 (SB 2) ist innert 20 Tagen nach Bauvollendung digital in eBau zu erfassen. Das Dokument, welches durch die Erfassung generiert wird, ist ausgedruckt und unterzeichnet bei der Bauverwaltung einzureichen. Bei Baugesuchen, welche noch nicht im eBau erfasst wurden, kann das Formular Selbstdeklaration 2 ausgefüllt werden.
Bei verstorbenen Personen ist die Steuererklärung für die Zeit bis zum Todestag durch die Erben auszufüllen. Beim Tod einer verheirateten Person werden die Eheleute bis zum Todestag gemeinsam veranlagt.
Mehr Informationen finden Sie unter Todesfall.
Sind Sie in eine dauerhafte finanzielle Notlage geraten und es ist Ihnen unmöglich, rechtskräftig veranlagte Steuern zu bezahlen? Auf der Seite von der Steuerverwaltung erfahren Sie, was Sie bei einem Erlassgesuch beachten müssen.
Eine letztwillige Verfügung (Testament) kann auf Wunsch bei der Gemeindeverwaltung Guggisberg deponiert werden.
Bei einem Todesfall prüft die Gemeindeschreiberei, ob ein Testament hinterlegt ist. Der Gemeinderat erteilt in der Folge den Auftrag für die offizielle Eröffnung des Testamentes.
Das Testament kann auch bei einer Notarin / einem Notar hinterlegt werden. In dem Fall wird er bzw. sie auch für die offizielle Eröffnung nach dem Todesfall verantwortlich sein.
Auf der Webseite des Amtes für Gemeinden und Raumordnung (AGR) finden Sie Themenblätter. Diese helfen Ihnen weiter, wenn Sie bereits wissen, nach welcher Raumplanungsgesetzes- oder Raumplanungsverordnungs-Vorschrift Sie bauen müssen/dürfen.
- Bei einem Todesfall zu Hause ist sofort ein Arzt beizuziehen, welcher eine ärztliche Todesbescheinigung ausstellt. Beim Aufenthalt in einem Heim oder Spital erfolgt dies durch den Heim- oder Spitalarzt.
- Informieren Sie einen Bestattungsdienst Ihrer Wahl. Dieser wird die weiteren Arbeiten übernehmen. Wenn Sie die Formalitäten selbständig erledigen möchten, benötigen Sie keinen Bestattungsdienst. Folgende Aufgaben erledigt der Bestattungsdienst bzw. erledigen die Angehörigen:
- Einreichen der ärztlichen Todesbescheinigung, der Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung und des allfällig vorhandenen Familienbüchleins oder des Familienausweises beim Zivilstandsamt Bern-Mittelland (za.bm.zbd@be.ch), Laupenstrasse 18 A, 3008 Bern, Tel. 031 635 42 00. Das Zivilstandsamt stellt die Bestätigung der Anmeldung eines Todesfalles aus.
- Kontaktaufnahme mit der Bestattungsbehörde. Die Bestattungsbehörde zieht den Sigrist / Totengräber bei, um die Aufbahrung des Leichnams, die Art (Erdbestattung oder Urnengrab) und die Organisation der Bestattung zu besprechen.
- Beizug einer Pfarrerin / eines Pfarrers für die Abdankung. Auf der Webseite der Kirchgemeinde Guggisberg finden Sie vom zuständigen Pfarrer die Kontaktangaben.
- Die Siegelungsverantwortlichen nehmen mit den Angehörigen Kontakt auf. Die Siegelungsverantwortlichen haben den Auftrag bei jedem Todesfall mit den Angehörigen innerhalb von sieben Tagen ein Siegelungsprotokoll zuhanden des Regierungsstatthalteramtes zu erstellen und die allenfalls nötigen erbsichernden Massnahmen einzuleiten. Welche Unterlagen Sie an die Siegelung mitnehmen müssen, können Sie dem Merkblatt Siegelung entnehmen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Regierungsstatthalteramtes Bern-Mittelland.
Informationen zu Veranlagung und Steuerraten bei Trennung und Scheidung finden Sie unter Trennung und Scheidung.
Das Quellwasser der Wasserversorgung Guggisberg wird periodisch untersucht und mittels einer Ultraviolettanlage desinfiziert.
Die aktuellen Publikationen finden Sie unter Aktuelles.
Standort: Dorf 35a, 3156 Riffenmatt
Möchten Sie die Turnhalle Riffenmatt für einen Vereinsanlass oder andere Aktivitäten mieten, können Sie sich bei Daniel Ulrich, Turnhallenabwart melden.
Es ist zu beachten, dass bei einer Reservation der Turnhalle ebenfalls der Parkplatz reserviert werden muss.
Bei der Benützung der Turnhalle müssen die Vorschriften gemäss der Verordnung für die Benützung der Mehrzweckanlage Riffenmatt und den dazugehörigen Aussenplätzen beachtet werden.
Was sind Überbrückungsleistungen (ÜL)?
Personen, die wenige Jahre vor ihrer Pensionierung ihre Stelle verlieren, können Überbrückungsleistungen erhalten.
Erfüllen Sie die Grundvoraussetzungen für Überbrückungsleistungen?
Mit der Checkliste “Kann ich mich für Überbrückungsleistungen anmelden?” können Sie herausfinden, ob Sie die Grundvoraussetzungen für Überbrückungsleistungen erfüllen.
Checkliste “Kann ich mich für Überbrückungsleistungen anmelden?”
Wo können Sie sich für Überbrückungsleistungen anmelden?
Bitte füllen Sie das Anmeldeformular aus und schicken Sie es der AHV-Zweigstelle in Guggisberg zu. Sie können sich frühestens 4 Monate vor Ihrer Aussteuerung anmelden. Am besten prüfen Sie vor dem Ausfüllen mit der Checkliste “Kann ich mich für Überbrückungsleistungen anmelden?”, ob Sie die Grundvoraussetzungen für Überbrückungsleistungen erfüllen.
Für mehr Informationen:
Überbrückungsleistungen
Antrag für Überbrückungsleistungen für ältere Arbeitslose
Merkblatt Überbrückungsleistungen für ältere Arbeitslose
Bei einem Wohnungswechsel innerhalb der Gemeinde müssen Sie der Einwohnerkontrolle die neue Adresse innerhalb von 14 Tagen melden. Bitte beachten Sie, dass ebenfalls ein Wohnungswechsel innerhalb eines Gebäudes gemeldet werden muss.
Umzüge innerhalb der Schweiz können mit eUmzugCH erfolgen.
Was ist die Vaterschaftsentschädigung (VSE)?
Erwerbstätige Väter haben in den ersten sechs Monaten, ab Geburt ihres Kindes, Anspruch auf zwei Wochen Vaterschaftsentschädigung.
Wer hat Anspruch auf Vaterschaftsentschädigung?
Väter haben Anspruch auf Vaterschaftsentschädigung, wenn sie im Zeitpunkt der Geburt des Kindes:
- Arbeitnehmer oder
- selbstständigerwerbend sind, oder
- im Betrieb der Ehefrau, der Familie oder der Konkubinatspartnerin mitarbeiten und einen Barlohn vergütet erhalten, oder
- arbeitslos sind und bereits ein Taggeld der Arbeitslosenversicherung beziehen
- wegen Krankheit, Unfall oder Invalidität arbeitsunfähig sind und deswegen Taggeldleistungen einer Sozial- oder Privatversicherung beziehen, sofern dieses Taggeld auf einem vorangegangenen Lohn berechnet wurde; oder
- in einem gültigen Arbeitsverhältnis stehen, aber keine Lohnfortzahlung oder Taggeldleistung erhalten, weil der Anspruch ausgeschöpft ist
Welche Voraussetzungen müssen für eine Vaterschaftsentschädigung erfüllt sein?
Der Anspruch auf die Vaterschaftsentschädigung entsteht, wenn ein Vater:
- im Zeitpunkt der Geburt des Kindes der rechtliche Vater ist oder dies innerhalb der folgenden sechs Monate wird
- während neun Monaten, unmittelbar vor der Geburt des Kindes im Sinne des AHV-Gesetzes obligatorisch versichert war
- in dieser Zeit mindestens fünf Monate erwerbstätig war
In der EU und EFTA zurückgelegte Versicherungs- und Beschäftigungszeiten werden berücksichtigt.
Wie lange dauert der Anspruch auf Vaterschaftsentschädigung?
Der Anspruch auf Vaterschaftsentschädigung beginnt am Tag der Geburt. Er endet, wenn der Vater 14 Taggelder bezogen hat, spätestens nach Ablauf der Rahmenfrist von sechs Monaten nach der Geburt.
Wie wird der Anspruch auf eine Vaterschaftsentschädigung geltend gemacht?
Der Anspruch auf Vaterschaftsentschädigung muss bei der zuständigen AHV-Ausgleichskasse geltend gemacht werden. Dies ist die letzte Kasse, an die für das massgebende Einkommen AHV/IV/EO-Beiträge geleistet wurden.
Der Vater kann den Anspruch via seinen Arbeitgeber geltend machen, wenn er nicht selbstständigerwerbend ist, oder er kann sich direkt an die Ausgleichskasse wenden, wenn er selbstständigerwerbend, arbeitslos oder arbeitsunfähig ist.
Auch der Arbeitgeber kann den Antrag einreichen, sofern er während der Dauer des Anspruchs einen Lohn ausrichtet und der Vater es unterlässt, den Anspruch geltend zu machen.
Für mehr Informationen:
Vaterschaftsentschädigung
Anmeldung für Vaterschaftsentschädigung – Angaben des Vaters – Online
Anmeldung für Vaterschaftsentschädigung – PDF
Anmeldung für Vaterschaftsentschädigung – Angaben des Arbeitsgebers – Online
Ergänzungsblatt zur Anmeldung für Vaterschaftsentschädigung – PDF
Die Videos finden Sie unter Videos von der Steuerverwaltung des Kantons Bern.
Für Bauvorhaben ausserhalb der Bauzone ist eine schriftliche Voranfrage via Bauverwaltung grundsätzlich dringendst zu empfehlen. Dies kann via Mail an bauverwaltung@guggisberg-be.ch erfolgen oder über das EBau-Portal (einfache Vorabklärung). Wichtig ist, dass Sie Ihr Vorhaben beschreiben, ggf. Fotos oder schon vorhandene Pläne mitliefern. Wir klären die Bewilligungsfähigkeit dann mit dem AGR ab und organisieren falls nötig Begehungen vor Ort.
In Guggisberg verfügen wir über hartes Wasser. Die Wasserhärte ist zwischen 17.2 und 27 französischen Härtegraden.
Die Skala der französischen Härtegrade ist wie folgt:
- 0-15 weich
- 15-25 mittelhart
- über 25 hart
Bitte melden Sie sich spätestens am Tag des Wegzuges bei der Einwohnerkontrolle ab.
Für den Wegzug werden folgende Dokumente benötigt:
- Personalausweis (Pass oder Identitätskarte)
- Niederlassungsausweis oder Aufenthaltsausweis
Umzüge innerhalb der Schweiz können mit eUmzugCH erfolgen.
Wenn Sie ins Ausland wegziehen, müssen Sie sich persönlich am Schalter abmelden. Es ist nicht möglich, den Wegzug ins Ausland online zu melden. Für die Abmeldung benötigen wir zusätzlich.
- Kontaktperson und deren Adresse in der Schweiz
- Bestätigung der Ausreise (zum Beispiel Flugticket, Meldebestätigung)
Wochenaufenthalt in anderer Gemeinde
Halten Sie sich während der Woche aus bestimmten Gründen (zum Beispiel Studien- oder Arbeitsaufenthalt) in einer anderen Gemeinde auf, müssen Sie sich dort als Wochenaufenthalterin / Wochenaufenthalter anmelden. Dazu benötigen Sie einen Heimatausweis, welcher durch die Einwohnerkontrolle ausgestellt wird. Die Schriften und somit der zivil- und steuerrechtliche Wohnsitz bleiben dabei in der Gemeinde Guggisberg.
Für ausländische Staatsangehörige wird einen Interimsausweis durch die Einwohnerkontrolle ausgestellt.
.
Wochenaufenthalt in Guggisberg
Unter Wochenaufenthalt verstehen wir den Aufenthalt einer Person, welche in der Gemeinde Guggisberg erwerbstätig ist, jedoch zur Verbringung der arbeitsfreien Tage regelmässig in die Gemeinde zurückkehrt, in der sich der Mittelpunkt seiner Lebensbeziehungen befindet. Personen in Ausbildung, d.h. Schüler, Kursbesucher, Auszubildende, Studenten, die sich ausserhalb des Ortes ihrer Niederlassung aufhalten, melden sich ungeachtet ihres Alters mit einem Heimatausweis an.
Für die Anmeldung werden folgende Dokumente benötigt:
- Personalausweis (Pass oder Identitätskarte)
- AHV-Nummer
- Heimatausweis / Interimausweis
- Kopie Mietvertrag bei ausländischen Staatsangehörigen
- Kopie Arbeitsvertrag bei ausländischen Staatsangehörigen
- Kopie Ausländerausweis bei ausländischen Staatsangehörigen
Jeder Wohnsitzwechsel muss bei der Wohnsitzgemeinde gemeldet werden.
Mehr Informationen finden Sie unter Wohnsitzwechsel.
Die Wohnsitzbescheinigung bestätigt, dass die betreffende Person Ihren Wohnsitz in Guggisberg begründet / begründete.
.
Hauptwohnsitzbescheinigung für die nachträgliche Befreiung von der Handänderungssteuer
Erwerber von Grundstücken können bei der Grundbuchanmeldung ein Gesuch um eine nachträgliche Steuerbefreiung von den ersten CHF 800’000.00 der Gegenleistung stellen, wenn sie das Grundstück als Hauptwohnsitz nutzen wollen. Den Gesuchsunterlagen muss zwingend eine Hauptwohnsitzbescheinigung, welche Sie auf der Webseite des kantonalen Grundbuchamtes finden, beigelegt werden. Das Formular muss am Schalter durch die Einwohnerkontrolle ausgefüllt werden.
.
Wohnsitzbescheinigung SBB
Für die Berechtigung zum Kauf von GA-Plus Familia und GA-Plus Duo Partner der SBB wird ein spezielles Formular der SBB benötigt. Das Formular muss am Schalter durch die Einwohnerkontrolle ausgefüllt werden.
Falls Sie Wohnungen/Bauland in Guggisberg suchen, können Sie sich bei den gängigen Immobilienportalen informieren.
Auf der Webseite des Zivilstandsamt Bern-Mittelland können Sie verschiedene Zivilstandsdokumente bestellen.
Heimatschein bestellen
Der Heimatschein kann beim zuständigen Zivilstandsamt bestellt werden.
Für Personen mit dem Heimatort Guggisberg ist das Zivilstandsamt Bern-Mittelland zuständig.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, welches Zivilstandsamt für Ihren Heimatort zuständig ist, können Sie dies auf der Webseite des Bundes herausfinden.
Machen Sie sich mit den Zonenvorschriften, welche für das Baugrundstück gelten, vertraut. Nebst den Vorschriften aus der baurechtlichen Grundordnung (Baureglement, Zonenplan und Schutzzonenplan) können Überbauungsordnungen, Schutzzonen, Gefahrenkarte, Bauinventar, Gewässerschutzzonen und Altlasten den Verlauf des Baubewilligungsverfahrens beeinflussen. Sämtliche öffentlich-rechtliche Einschränkungen finden sie im ÖREB-Kataster.
Gerne können Sie dies auch bei der Bauverwaltung erfragen – hierzu benötigen wir die Parzellennummer oder die Adresse des Grundstückes.
Zudem empfiehlt es sich auch, sich über allfällige Grundbucheinträge zu informieren. Obwohl die meisten Grundbucheinträge zivilrechtlicher Natur sind, können sie sich dennoch auf die Bewilligungsfähigkeit eines Bauvorhabens auswirken. Seit rund zwei Jahren können auch Privatpersonen mit ihrem BE-Login (gleiches Login wie für das Erfassen der Steuererklärung) die Daten im Grundbuch einsehen.
Grundsätzlich ist die Gemeinde Baubewilligungsbehörde. Falls Ihr Baugesuch jedoch einen Gastgewerbebetrieb betrifft, über eine Million Bausumme aufweist, im Gewässerraum oder Waldabstand liegt oder weitere Besonderheiten aufweist, ist das Regierungsstatthalteramt Baubewilligungsbehörde. Das Gesuch ist trotzdem über die Gemeindeverwaltung einzureichen. Die Bauverwaltung wird bei der formellen Prüfung die Zuständigkeit feststellen und das Gesuch entsprechend weiterleiten. Sie können die Zuständigkeit für Ihr Bauvorhaben auch vorgängig erfragen.