Aufgrund der weiterhin schwierigen Wassersituation haben die Wasserkommission und der Gemeinderat die Durchführung der bevorstehenden Viehschauen sorgfältig geprüft.

Die Landwirte sind von der Trockenheit besonders betroffen und die Viehschauen sind insbesondere für die Viehzuchtbetriebe von grosser Bedeutung. Aufgrund dessen wurde auf ein Verbot der Viehschauen verzichtet. Das Ziel der Wasserkommission und des Gemeinderates ist, dass die Viehschauen mit möglichst wenig Wasserverschwendung durchgeführt werden und dass dadurch für die übrigen Wasserverbraucher keine zusätzlichen Kosten entstehen.

Aufgrund dessen wurden für die Viehschauen folgende Auflagen auferlegt:

  1. Für das Waschen der Tiere muss wo möglich privates Wasser verwendet werden. Wasser aus der öffentlichen Wasserversorgung darf nur verwendet werden, wenn keine andere Möglichkeit besteht.
  2. Für das Waschen der Tiere auf dem Schauplatz sowie für die Platzreinigung werden für die drei Viehschauen gesamthaft 50’000 Liter Wasser nach den Gebühren von Rolli Transporte AG inkl. Transportgebühren in Rechnung gestellt.
  3. Innerhalb von zwei Wochen finden drei Viehschauen statt. Zwischen den Schauen wird der Schauplatz nur nach der zweiten und der dritten Viehschau gewaschen. Zwischen der ersten und zweiten Viehschau wird der Platz nur trocken gereinigt.